„Flugblatt gegen die Jugend bereitet uns weiterhin Sorgen“

Kommunalpolitik

Die SPD-Fraktion im Litzelstetter Ortschaftsrat zeigt sich weiterhin besorgt über das Flugblatt, in welchem vor kurzem von einer unbekannten Initiative zu einem „jugend-freien Litzelstetten-Nord“ aufgerufen und zu einer „Mahnwache“ eingeladen wurde. Den offenkundig einer Einzelmeinung zuzuordnenden Formulierungen, die sich eines rechtsradikalen Tonfalls bedient hatten, dürfte zwar keine weitere Aufmerksamkeit geschenkt werden; „die grundsätzliche Einstellung gegenüber der Jugend im Ort muss aber diskutiert bleiben“, sagt SPD-Ortschaftsrätin Irene Mohn.

„In der Arbeit im Jugendbeirat stoßen wir immer wieder auf Situationen, die uns eindrücklich vermitteln, dass manche Bürger keine Integration der Jugendlichen in die Wohngebiete möchten“, stellt Dennis Riehle, Delegierter der SPD-Ortschaftsratsfraktion in den Litzelstetter Jugendbeirat, fest. Zudem führt er aus: „Die Angst vor Problemen mit Ruhestörungen, Glasflaschen und Sachbeschädigungen ist an manchen Stellen im Ort so beträchtlich, dass die Suche nach einem Jugendtreffpunkt zum Spießroutenlauf wird“. Und Irene Mohn ergänzt: „Auch wenn das Flugblatt glücklicherweise weitgehend in Vergessenheit geraten ist, darf dies nicht darüber hinweg täuschen, dass die Sympathie für Jugendliche nicht überall im Ort gegeben ist. Dies merkt die Jugend zunehmend selbst, wenn ihnen vor allem an den Abenden durch dauernde Beschwerden das Verweilen im Dorfkern nahezu unmöglich gemacht wird.“

Die Ortschaftsrätin spricht sich zudem auch gegen einen Jugendplatz am Ortsrand aus . „Die Jugend ist ein wichtiger und zentraler Bestandteil unserer Gesellschaft. Das muss auch erkennbar sein. Die Bürgerinnen und Bürger sollten sich dazu bekennen, niemanden ausschließen zu wollen“. Und Dennis Riehle formuliert abschließend: „Das langfristige Ziel muss sein, ein friedliches Miteinander statt einem Nebeneinander inmitten von Litzelstetten möglich zu machen“.

„In der Arbeit im Jugendbeirat stoßen wir immer wieder auf Situationen, die uns eindrücklich vermitteln, dass manche Bürger keine Integration der Jugendlichen in die Wohngebiete möchten“, stellt Dennis Riehle, Delegierter der SPD-Ortschaftsratsfraktion in den Litzelstetter Jugendbeirat, fest. Zudem führt er aus: „Die Angst vor Problemen mit Ruhestörungen, Glasflaschen und Sachbeschädigungen ist an manchen Stellen im Ort so beträchtlich, dass die Suche nach einem Jugendtreffpunkt zum Spießroutenlauf wird“. Und Irene Mohn ergänzt: „Auch wenn das Flugblatt glücklicherweise weitgehend in Vergessenheit geraten ist, darf dies nicht darüber hinweg täuschen, dass die Sympathie für Jugendliche nicht überall im Ort gegeben ist. Dies merkt die Jugend zunehmend selbst, wenn ihnen vor allem an den Abenden durch dauernde Beschwerden das Verweilen im Dorfkern nahezu unmöglich gemacht wird.“

Die Ortschaftsrätin spricht sich zudem auch gegen einen Jugendplatz am Ortsrand aus . „Die Jugend ist ein wichtiger und zentraler Bestandteil unserer Gesellschaft. Das muss auch erkennbar sein. Die Bürgerinnen und Bürger sollten sich dazu bekennen, niemanden ausschließen zu wollen“. Und Dennis Riehle formuliert abschließend: „Das langfristige Ziel muss sein, ein friedliches Miteinander statt einem Nebeneinander inmitten von Litzelstetten möglich zu machen“.